Article Details

In: KulturPoetik 2020, Issue 1

Author

Sebastian Lübcke

Title

Anerkennung und Literatur(wissenschaft) – Kann Literatur(wissenschaft) vielleicht noch etwas mehr?

Category

Rezension

Abstract

Rezension von: Andrea Albrecht/Moritz Schramm/Tilman Venzl (Hg.), Literatur und Anerkennung. Wechselwirkungen und Perspektiven. Wien, Zürich: Lit Verlag, 2017. 409 S.

Full text

Gegenwärtig stellt sich wieder verstärkt die Frage nach dem Verhältnis von Politik und Literatur. Patrick Eiden-Offe hat jüngst gezeigt, wie die politische Subjektivierung des Proletariats im Vormärz auch und gerade literarisch formiert wurde,(1) und anlässlich der vor rund 100 Jahren erstveröffentlichten Theorie des Romans ist kürzlich die Aktualität von Georg Lukács' »krisendiagnostisch[], medien- und formtheoretisch[]« aufschlussreichem Essay neu perspektiviert worden.(2)  Auch der 2017 erschienene Sammelband Literatur und Anerkennung stellt sich die Aufgabe, die Bezüge zwischen Literatur, Literaturwissenschaft und der prominent mit Axel Honneth verbundenen ›Anerkennungstheorie‹ erstmals einschlägig zu diskutieren. 
Das hohe analytische Niveau des hier rezensierten Bandes zeigt sich vor allem in der ersten der zwei Sektionen, den »[m]ethodologische[n] und theoretische[n] Klärungen«, in denen die Anerkennungstheorie nicht nur mit Honneth, sondern auch kontrovers mit Jacques Rancière, Judith Butler, Thomas Bedorf oder Stanley Cavell reflektiert wird. Der zweite Teil des Bandes versammelt Anwendungen von Anerkennungstheorien auf einzelne literarische Werke oder Textsorten wie die amerikanischen ›Sklavenerzählungen‹ des 19. Jahrhunderts, die zeigen, wie das Verhältnis zwischen Anerkennungstheorie und Literatur(wissenschaft) zur Anwendung kommen kann. In diesem Teil stehen Texte des 19. und 20. Jahrhunderts im Fokus, gerahmt von Ausgriffen auf den höfischen Roman und die Gegenwartsliteratur. Der Band rekapituliert mehrfach die Grundidee der Honneth’schen Anerkennungstheorie, wonach »interpersonale Beziehungen von konstitutiver Bedeutung für den Selbst- und Fremdbezug« seien (11). Zwar wird Honneths theoretischer Zugriff auf die Anerkennung durchaus kritisch behandelt, doch lässt der Band eine grundlegende Problematisierung des Anerkennungstheorems selbst vermissen. Immerhin müsste sich der Ansatz vor solchen rechtfertigen, die wie Foucaults Literaturtheorie der Gegendiskursivität (3) oder die ältere Frankfurter Schule weniger auf Anerkennung als auf Widerstand setzen. Nur Winfried Fluck weist in seinem Beitrag Literatur und die Suche nach Anerkennung darauf hin, dass die Anerkennungstheorie das Subjekt von hegemonialen »kulturellen Normen« abhängig mache, »nach denen Anerkennung in einer Gesellschaft gewährt wird« (125). Aber inwiefern kann die Literatur tatsächlich Relevanz für die Anerkennung von sozialen und politischen Identitäten reklamieren? 
Zunächst stellt sich der Band die Frage, wie die Kritische Theorie der neueren Frankfurter Schule seit Jürgen Habermas Literatur und Sozialtheorie zusammengedacht hat. Walter Erhart zeigt, dass es speziell in Honneths anerkennungstheoretischer Auseinandersetzung mit Kunst und Literatur darum gehe, »soziale[] Pathologien, die sich als systematische Verletzung fundamentaler Anerkennungsformen begreifen lassen«, auffällig zu machen (86). Das Potenzial einer anerkennungstheoretisch erweiterten Literaturwissenschaft sieht Erhart darin, dass sie Honneths inhaltliche Rekurse auf Literatur durch einen stärkeren Fokus auf die Form ergänzen könnte (92). Nur stellt sich hier die Frage, ob dies nicht schon bei Adorno zu finden ist bzw. inwiefern Form und Anerkennungstheorie genau zusammenhängen, bedenkt man, dass Adorno weniger eine Anerkennungs- als eine Widerstandstheorie authentischer Ästhetik präsentiert hat, die für »die sozialen Verhaltensweisen« des Nicht-Mitmachens einsteht,(4) während Anerkennung offenbar den entgegengesetzten Weg einschlägt. 
Während Erhart seinen Entwurf einer anerkennungstheoretischen Literaturwissenschaft, die auch positive Modelle ästhetischer Erfahrung formulieren soll (vgl. 101 f.), nicht ausformuliert, entwickeln andere Beiträge des Bandes klarere Vorstellungen davon. Moritz Schramm geht in seinem Beitrag Die Kunst der Anerkennung mit Honneth und Rancière zu Recht davon aus, dass »Ein- und Ausschlüsse in einer politischen Ordnung […] in Formen der sinnlichen Wahrnehmung abgebildet und verankert« sind, sodass das anerkennungstheoretische Potenzial von literarischen Kunstwerken darin zu suchen sei, »etablierte Ordnungen infrage zu stellen« (136 f.). Das nicht sonderlich überraschende Ergebnis dieser Überlegungen ist, dass Literatur und Kunst »bisher unsichtbare[] Positionen« sichtbar machen und im Zuge neuer Ästhetiken neue ›Aufteilungen des Sinnlichen‹ in verschiedenen Teilsystemen der Gesellschaft vorantreiben können (155). Interessanter wäre hier eine profilierte wissenschaftstheoretische Reflexion über das politische Leistungsprofil der Literaturwissenschaften gewesen, wohingegen Schramm »[l]iteratur- und kulturwissenschaftliche[n] Studien« lediglich die passive Funktion zuschreibt, »den Anteil von Literatur, Kultur und Ästhetik bei diesen Kämpfen [um Anerkennung] nachvollziehen, Prozesse […] der Exklusion beobachten und Verschiebungen und Veränderungen analysieren« zu können (155 f.). Mit Blick auf die Postcolonial Studies ist hingegen mit Gayatri Chakravorty Spivak einzuwenden, dass »the struggle continues, in different ways, after the infiltration« einer »institution or teaching machine« (5) und dass literaturwissenschaftliche Studien damit weitaus mehr können, als die »Konflikte um die in den Werken verhandelten Spielräume und Erweiterungen der bestehenden normativen Ordnung« lediglich »[zu] beschreiben, sie historisch ein[zu]ordnen und den Einfluss von literarischen Werken auf die gesellschaftlichen Aushandlungen [zu] analysieren« (157). 
Dieses Desiderat bleibt auch in dem Beitrag von Wulf Loh zum Thema Literaturwissenschaft als Sozialkritik bestehen. Auch er spricht nur den literarischen Kunstwerken, nicht aber der Literaturwissenschaft eine aktive Rolle im ›Kampf um Anerkennung‹ zu, sofern Literatur ein Medium zur Früherkennung und -beschreibung von sozialen Pathologien sei, die der Sozialwissenschaft unsichtbar blieben (174). Die Literaturwissenschaft fungiere dabei als Übersetzerin der in Literatur sedimentierten Missachtungsverhältnisse (179). Loh sieht darin das zunächst vielversprechende anerkennungstheoretische Potenzial, dass die Literaturwissenschaften die an literarischen Darstellungen aufgedeckten »systematischen Verletzungen von Anerkennungsverhältnissen in einem interdisziplinären Austausch für die empirischen Sozialwissenschaften operationalisierbar« und für die Akteure »verstehbar« machen (181 f.). Dieser mutige Entwurf wird am Ende des Beitrags leider wieder eingeschränkt, indem die aktive Rolle der Literaturwissenschaftler*innen zugunsten eines sozial abgeschwächten Wissenschaftsbildes, eines Refugiums gutwilliger Privilegierter, die nicht um Anerkennung kämpfen müssen, sondern die um Anerkennung Kämpfenden gedanklich sanktionieren, kassiert wird: »Die Literaturwissenschaft kann hier entscheidende Hinweise geben und so Kämpfe um Anerkennung auslösen, rechtfertigen und argumentativ unterstützen. Kämpfen müssen sie die Betroffenen selbst« (184). Es hätte sich hier angeboten, mit Nancy Frasers Essay Apologie für akademische Intellektuelle (6) die anerkennungstheoretischen Herausforderungen zu diskutieren, mit denen sich sozial engagierte (Literatur-)Wissenschaftssubjekte konfrontiert sehen, zumal Fraser für den anerkennungstheoretischen Diskurs eine nicht unerhebliche Referenz darstellt.(7) 
In rezeptionsästhetischer Hinsicht argumentiert der Band, dass auch das Lesen eine anerkennungstheoretisch relevante Interaktion ist. Während es näherer Erläuterungen für die generalisierende These bedürfte, dass die Suche nach Anerkennung der »ur-plot« literarischer Texte schlechthin sei, denen es stets um die Aushandlung von Werten von Menschen und Gruppen gehe (103), sind Flucks Überlegungen zu literarischen Darstellungen als »Quelle[n] imaginärer Anerkennung« anschlussfähiger (119). In der Tat laden literarische Darstellungen nicht nur zu Perspektivwechseln mit alternativen Subjekt- und Lebensformen ein, sondern bestätigen auch eigene Persönlichkeitsprofile, indem Leser*innen ihre Anerkennungsdefizite und -forderungen in einer Figur gespiegelt sehen und so eine Bestätigung ihrer Anerkennungsbedürfnisse erfahren können.
Einen systematischen Anspruch auf das Verhältnis Anerkennung/Literaturwissenschaft erheben Andrea Albrecht und Tilman Venzl (208-210), die verschiedene ›Idealtypen‹ schematisieren, wie die Anerkennungstheorie in der Literaturwissenschaft zur Geltung kommen kann. Während sogenannte ›Allegoretiker‹ die Anerkennungstheorie ohne weitere Problematisierung auf literarische Texte anwenden und Gefahr laufen, das Nicht-Theoriekonforme der literarischen Darstellung zu übergehen, stellt ein ›kritischer‹ Umgang mit der Anerkennungstheorie den sozialphilosophischen Ansatz vom Standpunkt der Literaturwissenschaft aus infrage. ›Ethische Kritiker‹ entwickeln überdies eigene Anerkennungstheorien, die die Kompetenz der Literaturwissenschaften gegenüber der Sozialphilosophie profilieren. Diese Schematisierung bietet zwar einen prägnanten Überblick über die flexible Verhältnisbestimmung zwischen Anerkennungstheorie und Literaturwissenschaft, bleibt in seiner Anschlussfähigkeit aber fragwürdig. 
Die im zweiten Teil des Sammelbandes zu findenden Interpretationen ringen mitunter mit der in der Einleitung des Bandes herausgestellten Schwierigkeit, dass der methodische Rekurs auf Anerkennungstheorien literarische Texte auf Kosten ihrer Poetizität zum Exerzierfeld sozialphilosophischer Theorie zu verzerren drohe und den »analytischen und deutenden Blick« derart steuere, dass »theoriekonforme Beobachtungen« bevorzugt werden (17). Wo es aber gelingt, Anerkennungstheorie und Literaturwissenschaft methodisch zu verknüpfen, liefert der Band wertvolle Einsichten in das sozialphilosophisch und politisch sensible Profil von Literatur. So konturiert Jan Behr in seinem Beitrag zu Hubert Fichtes Roman Die Palette, Anerkannt oder kleingehackt? Literatur als Medium zur Generierung kultureller Wertschätzung für bislang verkannte Phänomene der Realität, worin der »Mehrwert […] literarischer Anerkennung« gesehen wird (374). Ebenso bietet die sogenannte ›Migrationsliteratur‹ einen wissenschafts- und literaturmarkttheoretisch aufschlussreichen Forschungsgegenstand, da hier das spannungsreiche Verhältnis zwischen der Anerkennung von Differenz und der Verkennung von Zugehörigkeitsansprüchen von Schriftsteller*innen, die nicht auf die Rolle als ›Migrant*innen‹ reduziert werden wollen, frappiert (387-408). 
Neben zeitgenössischen Beispielen wird die Spannung zwischen poetischem Selbstverständnis und Anerkennung historisch etwa an Droste-Hülshoffs Posse Perdu! diskutiert, in dem es durch spezifisch ökonomische Anforderungen des Literaturmarkts an die Literatur zu Anerkennungs- und Verkennungsakten zwischen der Dichterin und ihrem Verleger kommt. Hier und an anderer Stelle stellt sich jedoch die Frage, inwiefern die Berücksichtigung der Anerkennungstheorie den Erkenntnisertrag wirklich steigert und ob der Band nicht vielmehr an Schärfe verliert, weil der Anerkennungsbegriff in den Interpretationen nicht immer klar bestimmt oder von alternativen Ansätzen abgegrenzt wird. Umgekehrt droht den Beiträgen die Gefahr, dass die literarischen Strukturen in ein zu starres Theoriegebäude gefasst werden, dessen Komplexitätsreduktion nicht unbedingt durch die literaturwissenschaftliche Analyse differenziert wird, sondern zu Strukturlosigkeit führt, wo sich das angesetzte Theoriekorsett doch als zu eng erweist. 
Im Unterschied zu diesen Problemen zeigt Wolfgang Rankes Beitrag zu Brechts Der kaukasische Kreidekreis, wie gewinnbringend ein methodisch profilierter Rückgriff auf die Anerkennungstheorie für »Probleme, die nicht den Textsinn, sondern dessen ethische Beurteilung betreffen« (355), sein kann. Er erörtert, wie Brecht in den 1940er Jahren die Frage beschäftigt, welche »gesellschaftlichen Verhältnisse« erforderlich seien, »damit sich die ›natürliche‹ Disposition der […] Menschen zu ›Freundlichkeit‹ und ›Güte‹ entfalten« könne (353). Eine solche postkapitalistische auf »Vernunft und Freundlichkeit« setzende Gesellschaft (354) skizziert Ranke an dem Theaterstück unter Rekurs auf Honneth, und dieser unaufdringliche Zugriff überzeugt insofern, als die Entscheidung der Figur Grusche, dem aussätzigen Kind zur Hilfe zu kommen, mit der Entscheidung für eine bestimmte Weltordnung gleichgesetzt wird, die Ranke in anerkennungstheoretische Terminologie übersetzt und so in der Tat greifbarer macht: »Es geht für Grusche […] darum, ob sie zu einer menschlichen Gemeinschaft, in der sich deren Mitglieder wechselseitig als Hilfsbedürftige, als Liebende und als solidarische Kooperationspartner anerkennen, gehören will oder nicht« (359).   
Die Fruchtbarkeit anerkennungstheoretisch sensibilisierter Literaturwissenschaft bestätigt sich besonders an Christian Dahls Analyse der vor dem Amerikanischen Bürgerkrieg 1861 bis 1865 verbreiteten ›Sklavenerzählungen‹. Im Zentrum steht die Aporie zwischen dem »Recht, seine eigene Geschichte zu erzählen«, und den »Schwierigkeiten […], mit denen ehemalige Unfreie bei ihrem Versuch, innerhalb der Öffentlichkeit eigenständig das Wort zu ergreifen, konfrontiert sind« (284). Der Beitrag stellt heraus, wie der Analphabetismus vieler Sklaven die Erlangung »diskursive[r] Kontrolle« erschwerte (291), da sie in ihren autobiographischen Erzählungen von (weißen) Herausgebern abhängig waren, deren Ziel die Dokumentation des Sklavensystems im Allgemeinen war, um strategisch dagegen vorgehen zu können (291). Im Gegensatz dazu wollten sich die ehemaligen Sklaven »durch Selbstdarstellungen als freie und verantwortliche Subjekte« konstituieren (292). Dahl münzt diese beiden Komponenten der ›Sklavenliteratur‹ überzeugend um auf die Opposition zwischen dem Fokus auf den erzählten Gegenstand und dem auf das erzählende Subjekt (293-295). Die anerkennungstheoretische Perspektive verdeutlicht, dass die Bekenntnisliteratur größere Bedeutung in der Selbstkonstituierung als moralisches Subjekt einnahm als die normativ redigierten ›Sklavenerzählungen‹, weil die öffentliche Äußerung einer Verletzung moralischer Normen, die das versklavte Subjekt begangen haben will und autobiographisch bekennt, als Inszenierung des Subjekts als juristisch noch nicht anerkannte Person zu lesen sei (301). Habe sich der Autor erst als »ethisches Subjekt« etabliert, könne er auch als »freies Subjekt anerkannt werden, das selbständig in der Öffentlichkeit auftritt« (301). 
Trotz gelegentlicher Balanceschwierigkeiten in den Textanalysen zwischen theoretischem und ästhetischem Fokus wartet der Band mit diskussionswürdigen theoretischen Perspektiven auf, die weiterverfolgt werden sollten, um das soziale und politische Potenzial der Literatur(wissenschaft) in den Blick zu rücken. Aufschlussreich wäre es, das Verhältnis von Literatur, Wissenschaft und Gesellschaft in der alten und neueren Frankfurter Schule miteinander ins Gespräch zu bringen und die anerkennungstheoretischen Herausforderungen engagierter Literaturwissenschaft und Literatur selbst schärfer zu konturieren.    
 
Dr. Sebastian Lübcke, Justus-Liebig-Universität Gießen, Fachrichtung Germanistik, Hofhausstr. 25, D-60389 Frankfurt/M., E-Mail: sebastian_luebcke@web.de
 
Anmerkungen

(1) Vgl. Patrick Eiden-Offe, Die Poesie der Klasse. Romantischer Antikapitalismus und die Erfindung des Proletariats. Berlin 2017. [zurück]
(2) Vgl. Rüdiger Dannemann/Maud Meyzaud/Philipp Weber, Einleitung. In: Der./Dies./Ders. (Hg.), Hundert Jahre »transzendentale Obdachlosigkeit«. Georg Lukács‘ Theorie des Romans neu gelesen. Bielefeld 2018, S. 7. [zurück]
(3) Vgl. Achim Geisenhanslüke, Gegendiskurse. Literatur und Diskursanalyse. Heidelberg 2007. [zurück]
(4) Theodor W. Adorno, Der Artist als Statthalter. In: Ders., Noten zur Literatur. Frankfurt/M. 1981, S. 125. [zurück]
(5) Gayatri Chakravorty Spivak, Foreword. In: Dies., Outside in the Teaching Machine. New York, London 2009, S. IX. [zurück]
(6) Nancy Fraser, Einleitung: Apologie für akademische Radikale. In: Dies., Widerspenstige Praktiken. Macht, Diskurs, Geschlecht, Gender Studies. Übers. v. Karin Wördemann. Frankfurt/M. 1994, S. 9-27. [zurück]
(7) Vgl. Nancy Fraser/Axel Honneth, Umverteilung oder Anerkennung? Eine politisch-philosophische Kontroverse. Übers. v. Burkhardt Wolf. Frankfurt/M. 2003. [zurück]